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Herstellung

 

Die grundlegende Technik der Whisk(e)y-Herstellung hat sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Egal ob in Schottland, Irland oder anderen Ländern – Whisk(e)y wird aus den Rohstoffen Getreide, Hefe und Wasser hergestellt, anschließend destilliert und in Fässern gelagert.

Irische Whiskeys bestehen vorwiegend aus Gerste, gemälzt oder ungemälzt, oder einer Mischung aus beiden. Und die Schotten sind bekannt für ihre exzellenten Single Malts (nur aus gemälzter Gerste). Die Iren trocknen (darren) das Malz meist in einem geschlossenen Ofen, im Gegensatz zu den Schotten, bei denen das Malz größtenteils über offenem Torffeuer getrocknet wird, daher auch der rauchigere und torfigere Geschmack des schottischen Whiskys. Ein weiterer Unterschied ist die dreifache Destillation des irischen Whiskeys; schottischer Whisky wird dagegen in der Regel nur zweifach gebrannt. Und natürlich werden die schottischen und irischen Single Malts und die irischen Traditional Pure Pot Still Whisk(e)ys ausschließlich in den kupfernen Pot Stills destilliert!

 

Lagerung

Den meisten Einfluss auf die Qualität des fertigen Whisk(e)ys hat die Lagerung – z. B. das Klima (in wärmerem Klima reift Whiskey schneller), die Position des Lagerhauses (am Meer oder im Landesinneren) und wie lange der Whisk(e)y in welchem Fass heranreift. Die Lagerung des irischen und schottischen Whisk(e)ys muss per Gesetz mindestens drei Jahre in Fässern aus Eichenholz erfolgen (meist lagert er natürlich wesentlich länger). Oft in Fässern, in denen vorher bereits Bourbon, Sherry, Port oder Rum gelagert war und die mit allergrößter Sorgfalt ausgewählt werden. Diese Fässer bestimmen nicht nur wesentlich Geschmack und Aroma, sondern auch die Farbe des Whiskeys.

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